Ein lieblich dekoriertes Kinderzimmer in einer Intensivpflege-Einrichtung.

Stationäre
Intensivpflege

für Kinder

Die Entscheidung, sein intensivpflegebedürftiges Kind einer unserer Einrichtungen anzuvertrauen, ist schwer. Aus Erfahrung wissen wir aber auch, dass es gute Gründe dafür geben kann. Wir wollen Sie hier bei Ihrer Entscheidung unterstützen.

Eine starke Lösung für Kinder mit Intensivpflegebedarf

Die Anforderungen an Eltern schwerstkranker Kinder sind hoch und bleiben oft dauerhaft hoch mit dem Heranwachsen des Kindes. Das zerrt an den psychischen und körperlichen Kräften der Eltern: zu wenig Schlaf, ständige Arzttermine und Therapiesitzungen sowie administrative Aufgaben, die es zu bewältigen gilt.

Auch noch so starke Persönlichkeiten kommen da ins Schleudern. Häufig gibt es Geschwisterkinder, die selbstverständlich auch ihre Eltern benötigen. Eltern kommen an ihre Grenzen und professionelle Hilfe ist hier gefragt. Wir möchten Ihnen die Möglichkeiten zur Entlastung vorstellen.

Pflegefachkraft betreut beatmetes Kind in vertrauter Umgebung

Unser Leistungsangebot: Stationäre Einrichtungen oder Wohngemeinschaften für Kinder und Jugendliche

Unsere Einrichtungen sind auf die Intensivpflege von Kindern und Jugendlichen ausgerichtet, die hohe medizinische und pflegerische Ansprüche aufgrund eines komplexen Krankheitsbildes haben. Das bedeutet, dass Pflegefachpersonal ständig anwesend ist, um Vitalzeichen zu überwachen, pflegerische Tätigkeiten und Behandlungspflege durchzuführen, aber auch um die Kinder zu fördern und mit ihnen Spaß zu haben. Denn auch das gehört zum Kindsein dazu. 

Unsere Einrichtungen und Wohngemeinschaften sind kindgerecht und wohnlich ausgestattet – eben ein Zuhause für Kinder und Jugendliche mit Spielsachen und farbenfrohen Räumen. Nichts daran erinnert an eine Klinik.

Großer, heller Raum mit Spielbereich für Kinder, Esstisch und integrierter Küchenzeile.

Außerklinische stationäre Kinderintensivpflege – häufige Fragen von Eltern

Darf ich einen Teil der Pflege für mein Kind mit Intensivpflegebedarf weiterhin übernehmen?

Selbstverständlich! Wir freuen uns immer, wenn Eltern zum Spielen und Kuscheln kommen. Und die Pflege des Kindes bedeutet Zuwendung und wir unterstützen dies ausdrücklich. Wenn es komplexere pflegerische Tätigkeiten sind, leiten wir Sie natürlich auch an. Verbringen Sie Zeit mit ihrem Kind. Das ist so wertvoll.

Welche Einrichtungen sind für mich gut zu erreichen, damit ich mein Kind besuchen kann?

Das hängt ganz davon ab, wo Sie wohnen. Unsere Standortkarte hilft Ihnen einen Überblick zu erhalten: baeren-familie.de/standorte

Gibt es eine entsprechende Kita oder Förderschule in der Nähe, damit mein Kind diese besuchen kann?

Dazu können wir Sie gerne beraten. Wir sind gut vernetzt und kennen die entsprechenden Schulen. Sollte ein Schulbesuch nicht möglich sein, kann der Unterricht auch in der Einrichtung stattfinden. Lassen Sie uns das gerne besprechen.

Muss aufgrund der Schwere der Erkrankung eine Kinderklinik in unmittelbarer Nähe sein?

Das ergibt sich aus der ärztlichen Beratung. In der Regel sind unsere Einrichtungen und Wohngemeinschaften in der Nähe einer Klinik, denn auch wir schätzen die schnelle Versorgung im Notfall. Solche Themen können wir gemeinsam mit den behandelnden Ärzten besprechen. Dann sind wir auf der sicheren Seite.

Profitiert mein Kind von anderen Kindern? Und hat es keine Berührungsängste?

In der Regel sind Kinder gerne unter Kindern zum Spielen und auch im Alltag. Manchmal ist es auch von Vorteil mehr Auswahl an Mitbewohnern zu haben. Dann ist die stationäre Einrichtung genau das Richtige.

Was wünsche ich meinem Kind? Und welche Einrichtung oder Wohngemeinschaft kann dies bieten?

Das sollten Sie ganz für sich beantworten. Versuchen Sie dabei ohne schlechtes Gewissen an Ihr Kind, Ihre Familie und an das Geschwisterkind zu denken. Was genau ist die beste Lösung aus Ihrer Sicht?

Wir geben Ihnen die Orientierung bei der Versorgung von Kindern mit Intensivpflegebedarf

Vielleicht möchten Sie zunächst ausprobieren, wie sich Ihr Kind in einer unserer Einrichtungen einlebt und verhält. Ein „Wohnen auf Zeit“ kann dafür eine gute Möglichkeit sein. Diese Form der Entlastungspflege wird in der Regel von der Krankenkasse übernommen. Die Angebote können zudem helfen, schwierige familiäre Situationen vorübergehend zu überbrücken.